Seniorenbörse




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Netzwerk: Senioren für Senioren



Portrait von Frau Salzer-Wilkie

Interview mit Frau Dr. Hildegard Kronawitter


Leiterin:Kirsten Salzer-Wilkie
Mitarbeiterinnen: Elsa Berninger
Tina Hausmaninger
Karin Künzel
Hannelore Haus-Seuffert
Cosima von Ribbeck
Anschrift: Rumfordstraße 25 (Nähe Isartor)
80469 München
Tel: 089/ 29 16 24 77
Fax: 089/ 29 16 24 78
Email: info@muenchner-seniorenboerse.de
Öffnungszeiten:Montag - Donnerstag 11 - 16 Uhr
Freitag 11 - 14 Uhr

Das Team der Seniorenbörse

Team Seniorenbörse

Cosima von Ribbeck - Elsa Berninger - Kirsten Salzer-Wilkie - Karin Künzel - Tina Hausmanninger - Hannelore Haus-Seuffert

Das Team besteht aus einer fest angestellten Leiterin und mehreren Mitarbeiterinnen auf Ehrenamtsbasis. Zu den Aufgaben gehören:

  • Leitung und Begleitung von Veranstaltungen
  • Suche nach geeigneten Referenten für Vorträge, Suche nach Kursleitern
  • Ideen für neue Angebote und Suche nach geeigneten Partnern
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Programmgestaltung und -verschickung, Betreuung der Adressen
  • Ausschmückung und Dekoration des Veranstaltungsraumes, umfangreiche Vorbereitungen von Großveranstaltungen wie das "Referententreffen" oder die im Herbst anstehende Feier zum 20-jährigen Bestehen der Seniorenbörse
  • Führen der Statistik, Erstellung eines Jahresberichts
  • Weitergabe und Aktualisierung der Adressen der "Netzwerk"-Kartei
Außerdem werden die stattfindenden Kurse betreut (Getränke etc.). Der tägliche Telefondienst und die persönliche Beratung in der Seniorenbörse erfordern Aufmerksamkeit, da den Senioren die Möglichkeit zum Gespräch geboten wird.

Vierzehntägig findet eine gemeinsame Team-Sitzung statt, in der Vorbereitungen besprochen, Probleme mitgeteilt, Neuerungen vereinbart, Arbeitseinteilungen vorgenommen werden.

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Portrait

Kirsten Salzer-Wilkie leitet seit Dezember 2014 die Seniorenbörse.


"Mich begeistert die positive Lebenseinstellung, die die Seniorenbörse trägt. In den Jahren ab 55 haben Menschen häufig mehr Zeit für sich und für neue Interessen oder für die intensivere Auseinandersetzung mit Themen, wofür sie sich immer interessiert haben. Es ist kein Geheimnis, dass geistig und körperlich rege Menschen mehr Lebensqualität genießen. In der Seniorenbörse haben wir die Möglichkeit, diese Erkenntnis in ein spannendes Angebot für Frauen und Männer umzusetzen. Hinzu kommt die wichtige Idee der gegenseitigen Hilfe von Senioren für Senioren. Für diese Aufgaben setze ich mich mit unserem Team engagierter Mitarbeiterinnen ein."

Kirsten Salzer-Wilkie arbeitete in der Werbeabteilung des K.G. Saur Verlags in München und in der Konferenzorganisation des Verlags Butterworth-Heinemann in Stoneham, USA. Während ihrer Familienzeit war sie Vorstand im Waldorfkindergarten Ottobrunn mit dem Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit. Sie ist auch langjähriges Mitglied im Eltern-Lehrer-Rat der Schule ihrer Kinder. Den Sprung zurück ins Berufsleben hat sie über das Programm "Neuer Start" des Vereins für Fraueninteressen gemacht.

Geboren in Aalen, Baden-Württemberg, studierte Kirsten Salzer-Wilkie Anglistik und Lateinische Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der University of York, England. Es folgte ein Aufbaustudium der Buchwissenschaft an der LMU. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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Interview

"Jeder soll gestaltend mitwirken können"

Auszüge aus einem Gespräch mit Dr. Hildegard Kronawitter anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Seniorenbörse

Frage: Frau Kronawitter, Sie sind Gründerin und Vorstandsvorsitzende der Münchner Seniorenbörse. Sie haben viele Ämter als wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion übernommen, wie schaffen Sie das alles?

Antwort: Ich habe Spaß am Lernen und es ist mir wichtig, Ziele zu haben. Diese Ziele will ich dann auch in die Tat umsetzen.

Frage: Zum Beispiel die Münchner Seniorenbörse, die Sie vor zehn Jahren gegründet haben?

Antwort: Die Grundidee hatte ich, weil damals viele Menschen Opfer der so genannten "Vorruhestandsregelung" wurden. Ich dachte: "Diese Potentiale könnten in einem selbst organisierten Team von großem Nutzen sein. Unter dem Motto "Gleichaltrige für Gleichaltrige" sollte die Seniorenbörse aufgebaut sein. Und für Gesprächskreise, Begegnungen und Initiativen jedweder Art Raum bieten."

Frage: Wie wurde aus der Idee Realität?

Antwort: Ich habe ein Konzept geschrieben und im Sozialreferat der Stadt München, in der Abteilung Offene Altenhilfe vorgeschlagen. Der damalige Leiter, Dr. Helmut Braun, hat meinen Vorschlag unterstützt.

Frage: Haben Sie das alles ohne Probleme umsetzen können?

Antwort: Ja, mit einigen engagierten Frauen, motiviert von Dr. Helmut Braun, orientierten wir uns an den Seniorengenossenschaften in Baden-Württemberg. Besondere Unterstützung hatten wir durch den Sozialreferenten Friedrich Graffe. Das Sozialreferat der Landeshauptstadt München sichert bis heute die Existenz der Seniorenbörse, denn unser ehrenamtliches Engagement würde nicht ausreichen. Die Ausstattung der Räume schafften wir mit viel Eigenarbeit und beträchtlichen Mitteln aus der Stiftung "Fonds Münchner Altenhilfe". Auch die Spenden der Firma Bauland GmbH München und der Jubiläumsstiftung der Deutschen Bank AG, Filiale München, haben uns geholfen.

Frage: Was kann die Seniorenbörse leisten, was bietet sie an?

Antwort: Die Seniorenbörse will beitragen, Kompetenzen und Fähigkeiten von Menschen jenseits der beruflichen Einbindung zu mobilisieren. Bisher vernachlässigte Interessen pflegen. Meiner Meinung nach sind Computerkurse besonders wichtig, um die digitale Spaltung in der Gesellschaft zu überwinden. Jeder soll gestaltend mitwirken können. Denn nur so können Menschen die Veränderungen aktiv miterleben. Die offene Tür der Seniorenbörse gilt im Besonderen jenen, die für andere etwas "anbieten" wollen. Sei es ein Vortrag, ein Stadtrundgang, gemeinsame Reisen, eine Gesprächsreihe, Nachbarschaftshilfe. Je nach Interesse, Nachfrage und Angebot.

Frage: Wer trägt die Organisation dieser Einrichtung?

Antwort: Es gibt ein Team von Frauen und Männern, das sich mit viel Tatkraft, Zeitaufwand und Hingabe überwiegend ehrenamtlich engagiert. Nach der Devise: "Machen Sie was Sie wollen, aber machen Sie mit!" Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter und Referenten bieten ihr Know-How und veranstalten Gesprächskreise zu den allgemeinen Dingen des Lebens

Frage: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Antwort: Dass sich die Seniorenbörse die Offenheit für Neues bewahren kann und die Lust am Ausprobieren bleibt. Im Besonderen aber wünsche ich ihr und uns als Träger, dass sich weiterhin motivierte Frauen und Männer finden, die sich verführen lassen zum Mitmachen - sei es im Team, sei es als Anbieterinnen und Anbieter. Beide zusammen und viele Besucherinnen und Besucher machen eine Einrichtung wie die Seniorenbörse erst lebendig.

Text: Silvia Tieber

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